Kunst und Natur treffen in Herzogenbosch alle zwei Jahre in erstaunlicher Weise aufeinander. Dann ist es Zeit für die BOSCHPARADE auf der kleinen Dommel. Bezugspunkt ist Hieronymus Bosch der mit dem GARTEN DER LÜSTE oder dem HEUWAGEN ebenso grausige wie eindrückliche Werke erschaffen hat die bis heute wirken. Seine phantastische Mixtur aus Naturelementen und menschlichen Lebensläufen führt nicht nur in Abgründe des mittelalterlichen Katholizismus sondern öffnet heute die kleine Stadt für die ganze Welt und sorgt für eine Verwebung von Landschaft, Menschen und Themen. Wechselnde Kuration und ein ausgerufenes Motto führen zu einer Armada aus Kunstaktionen auf dem Wasser. „Powered by defects“ lautete die Losung für 2026 und von leise bis schrill erleben die Gäste auf den Brücken und am Uferrand die Kommentare zur Zeit. Ein Wochenende das alt und aktuell mischt und im Camp dem Garden of delights bereits einen Monat im Vorfeld die Teams aus aller Welt zusammenführt.  Gemeinsames Leben und Erarbeiten schafft Impulse für die Stadt und legt in einer lebendigen Prozession Sehnsucht und Angst frei. Ob das Antimodell eines Krankenwagens oder die leisen Rufe eines SOS in Kostümen aus Wünschen, immer docken die Arbeiten an Bosch an und geben ganz eigene Perspektiven dazu. Mal laut, mal originell und technisch brillant, mal lustig aber immer MENSCHLICH. So zeitgerecht kann das Mittelalter sein. So gruselig und schön und brandaktuell. #perfektionistunmenschlich Das der Fluss dabei zur Bühne wird und die Gärten in glühender Sonne Schatten geben spricht für sich. Natur ist nicht nur Lebensraum sondern auch Ort der Kultur. Damals wie heute. 

„We proclaim. In words, but also in song and music. Be prepared. Or not. We are coming. You want to shout: Nothing is wrong here! But you can‘t ignore it.“ Herald of the BOSCHPARADE